Wenn das Pferd Nein sagt

Sonja BurgemeisterUncategorized19 Comments

Ein Nein ist eine Information. Diese Information teilen uns Pferde auf verschiedene Art und Weise mit. Meistens, indem sie etwas nicht tun und Abwehr-, Flucht- oder Erstarrungsreaktionen zeigen.

Das ist erst einmal eine ganz nüchterne und sachliche Betrachtung des Themas. Im Laufe der vergangenen Jahre habe ich mir immer wieder Gedanken dazu gemacht und bin selbst verschiedene Meinungen dazu durchlaufen.

Angefangen hat es damals, als ich als Kind in die Reitschule gegangen bin. Dort war ganz klar, dass ein Pferd das machen muss, was der Mensch sagt. Ganz egal worum es ging, es hatte sich zu benehmen und zu gehorchen. Diese Haltung war für mich dem Pferd gegenüber alltäglich und ich stellte es nicht in Frage. Ein Nein vom Pferd zu bekommen, sah meistens so aus, dass es versuchte sich dem Reiter zu entziehen, bzw. ihn loszuwerden. In diesen Momenten wurde die Gerte eingesetzt und das Pferd bekam so lange eins auf den Hintern, bis es aufhörte zu bocken. Aus meiner Sicht damals völlig normal, im Nachhinein unheimlich beschämend.

Mit dem Start ins Thema Natural Horsemanship veränderte sich meine Einstellung zum Nein sagen des Pferdes. Es durfte Nein sagen, musste das was wir verlangten aber trotzdem machen. Für unangebrachtes Verhalten wie Bocken oder Verweigerung setzten wir immer noch die Gerte, bzw. den Stick ein. Dazu kamen allerlei psychische Spielchen, die den Gehorsam des Pferdes verbessern sollten. Heute frage ich mich, warum ich so wenig empathisch und blind war. Nein, mir gefiel es nicht so mit dem Pferd umzugehen, doch es erschien mir als notwendiges Übel. Schließlich hatten mir „erfahrene“ Menschen beigebracht, dass es nur so gehen würde, damit der Mensch nicht in Gefahr kommen würde. Das war für mich aus meiner damaligen Perspektive absolut nachvollziehbar.

Eye Nein

Mit dem heftigen Sturz von einem Pferd, bei dem ich das Nein zwar wahrgenommen aber als ungehorsam eingestuft hatte (es hatte unsäglich starke Rückenschmerzen, wie hätte es sich sonst verständlich machen sollen? Vorzeichen hatte ich ebenfalls schon als beginnenden Ungehorsam eingestuft), veränderte sich meine Sichtweise und ich wendete mich immer mehr vom Natural Horsemanship und allen anderen konventionellen Methoden mit Pferden ab und hinterfragte mich und alles um mich herum mehr und mehr. Ich beschäftigte mich damit, warum Pferde Nein sagen, wie man darauf reagieren kann und was das Ganze mit mir selbst zu tun hat. Ich las ein Buch von Mark Rashid, in dem es auch um die Fehleinschätzung eines Pferdeverhaltens ging und ein daraus resultierender Unfall. Das zeigte mir nochmal auf, dass es wichtig ist zu hinterfragen, warum ein Pferd ein bestimmtes Verhalten zeigt und man es niemals übersehen darf. Das Pferd kann sich nur über sein Verhalten ausdrücken und wenn es massiv Nein sagen muss, wie bei meinem Sturz, dann hat es schon vorher viele Anzeichen gegeben, die aber übersehen wurden. Viele Pferdebesitzer erfahren in diesem Bereich kaum Schulung, was daran liegt, dass es deren Lehrer eben auch nicht beachteten oder sich dessen bewusst waren. Es hat sich über Jahre so entwickelt, dass wir die Dinge auf eine bestimmte Art und Weise machen. Von Generation zu Generation wird dieses Wissen weitergereicht und nur wenige durchbrechen diese Dogmen, Glaubenssätze und vermeintlichen Gesetze und Regeln.

Das “Nein” ist eine Information, die zum Handeln aufruft.

Wie am Anfang des Artikels beschrieben, ist das Nein eine Information. Diese Information sagt aus, dass das Pferd etwas nicht kann, nicht versteht oder nicht möchte. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein. Vielleicht hat es Angst oder Schmerzen. Oder es wurde zu viel verlangt von ihm verlangt, es wurde zu sehr unter Druck gesetzt, langweilt sich oder ist zu müde. Es kann auch sein, dass unsere Körpersprache nicht verständlich war oder wir es einfach gesagt nicht wert sind, dass es bestimmte Dinge mit uns machen möchte. Es gibt sicher noch einige weitere Gründe. Bei uns Menschen ist es ja genauso. Manche Dinge machen wir nicht, weil wir keinen Sinn darin sehen, weil es nicht zu unserem Weltbild passt, weil wir Angst davor haben oder Stress und Schmerz damit verbinden. Manchmal haben wir auch einfach keine Lust, möchten lieber etwas anderes machen oder auch einfach mal tatsächlich garnichts. So sieht es aus, wenn wir selbst entscheiden können. Was ist aber, wenn ein anderer Mensch dazu kommt? Je nachdem wie der gemeinsame Beziehungsstatus ist, werden wir mehr oder weniger dazu bereit sein, etwas mit oder für diesen Menschen zu tun. Und dann kommt es natürlich noch auf unseren Grundcharakter und unsere Lebenserfahrungen an, wie wir handeln.

Bei den Pferden ist das genauso. Ein Pferd, das gelernt hat, dass es unangenehme Konsequenzen für ein Nein gibt, wird vielleicht etwas machen, was es eigentlich nicht möchte, um diese Konsequenzen zu vermeiden. Ist das dann ein Ja?

Stellen wir uns vor, ein Mann schlägt eine Frau, weil sie sich ihm nicht hingeben möchte. Hier folgt auf das Nein eine deutliche Konsequenz. Und gibt sich die Frau ihm darauf hin, ist das dann ein Ja? Ich weiß, dieser Vergleich ist schon heftig, doch wo zieht man die Grenze? Haben wir das Recht und besitzen wir die Fähigkeit, die Grenzen zu stecken? Wieviel Egoismus und Eigennutz steckt in unserer Entscheidung, wann wir ein Nein akzeptieren oder eben auch nicht? Nehmen wir an, jemand möchte sein Pferd verladen um zu einem Kurs zu fahren, das Pferd steigt aber nicht in den Anhänger. Ist dieses Nein zu akzeptieren oder darf der Mensch sich das Recht rausnehmen und das Pferd in den Anhänger wenn nötig zwingen?

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Beim Thema "Nein“ akzeptieren, ja oder nein, kommen immer zwei Themen auf den Tisch: Notfälle und der Sicherheitsaspekt. Grundsätzlich solle man gerade für Notfälle das Pferd im Vorfeld vorbereiten. Man kann auf sehr einfache und freundliche Weise ein sogenanntes Medicaltraining in den Tagesablauf integrieren. Dabei geht es darum, dass man das Pferd auf verschiedene Behandlungsmethoden durch den Tierarzt vorbereitet. Doch in einem wirklichen Notfall, Unfall oder ähnlichem kann ein Pferd auch schon mal anders reagieren. Ich bin ehrlich, mir geht die Gesundheit des Pferdes definitiv vor und in einer echten Notfallsituation geht es um Leben oder Tod und da bin ich auch bereit, die Beziehung zum Pferd aufs Spiel zu setzen. Ich bin mir aber sicher, dass das für das Pferd einen großen Unterschied macht, ob ich es zu etwas zwinge weil ich sein Leben damit rette oder weil ich etwas von ihm möchte um mein Bedürfnis zu befriedigen. Beim Thema Sicherheit stellt sich mir die Frage, wie gut das Pferd auf die Situation vorbereitet wurde und ob es eine Situation ist, in der der Mensch seine eigenen Bedürfnisse befriedigen wollte und das Pferd Mittel zum Zweck war. Hier würde ich mich für Back-to-Basics entscheiden und nochmal ganz genau hinterfragen, wie diese Situation zustande kommen konnte. Im Normalfall ist der Umgang mit einem Pferd nicht gefährlich, das Übersehen und nicht Wahrnehmen des Pferdes und seines Verhaltens dagegen schon.

Wir werden oft schon von Kindesbeinen an kleingehalten – das geben wir an andere Lebewesen weiter.

In unserer Menschenwelt lernen wir zu funktionieren. Wir sind Menschen unterstellt, die eigentlich keine wahren Führer sind und denen wir im Fall der Fälle nicht einen Schritt folgen würden. Aber wir müssen, weil wir von unseren Jobs abhängig sind (okay, sind wir eigentlich nicht, denn schließlich kann jeder selbst entscheiden wo er arbeitet und zu welchen Bedingungen. Glaubenssätze halten uns davon ab). Es könnte heute auch anders aussehen, doch im Laufe der Jahrtausende hat es sich nun mal so entwickelt, wie es heute ist. Das bedeutet, dass es für uns normal ist, benutzt zu werden und jemandem zu folgen, weil er halt der (vorgesetzte) Chef ist. Wir machen uns in der Regel gar keine Gedanken darüber. Doch es wirkt sich natürlich auf uns und unsere Sicht auf die Welt aus. Auf unseren Umgang mit anderen Lebewesen. Wir werden oft schon von Kindesbeinen an kleingehalten und können uns nicht frei entfalten, wir werden eingeengt von Glaubenssätzen. Das ist Alltag, das ist unsere Normalität. Wir geben das an andere Lebewesen weiter ohne uns dessen bewusst zu sein.

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Mir ging es nicht anders, doch ich habe mich nach und nach davon weg entwickelt. Ich habe mich unter anderem selbstständig gemacht, weil mich eben diese Dinge erdrückt und ausgelaugt haben. Ich war mit gewissen Verhaltensweisen gegenüber Pferden nicht mehr einverstanden und mein Nein wurde nicht akzeptiert, wenn es denn überhaupt wahrgenommen wurde. Ich war gar nicht mehr wirklich in der Lage „Nein“ zu sagen. Der Schritt in die Selbstständigkeit war also quasi ein Befreiungsschlag aus dem System und ein Schlüsselmoment zu einer enormen Veränderung. Ich lernte im Laufe der Zeit „Nein“ zu sagen und das mein Bedürfnis, meine Meinung und mein Wohlergehen wichtig sind. Und weil ich mich mit diesem Thema bei mir beschäftigte, spiegelte es sich auch beim Thema Pferd wieder. Ich machte mir ernste Gedanken, denn wie konnte ich von anderen etwas erwarten, wozu ich selbst nie bereit wäre? Meine Gedanken schossen in alle Himmelsrichtungen. Was würde passieren, wenn es auf ein Nein meines Pferdes garkeine Konsequenzen mehr geben würde? Ich wollte es unbedingt wissen und setzte es um. Und es passierte das, was ich befürchtete. Es gab nur noch Nein´s. Ich kam garnicht mehr dazu, meine Pferde auch nur einen Schritt zu bewegen. Da ich mich ja mental schon etwas vorbereitet hatte, traf mich das nicht so sehr, doch ich merkte einen deutlichen Stich im Herzen. Was musste ich ihnen angetan haben, dass sie sich so verhielten? Hier zeigte sich ganz klar, dass ICH Themen hatte, mit denen ich mich auseinander setzen musste um diese Situation zu verbessern.

Mir wurde klar, dass ich meine Pferde benutzt hatte. Ich hatte sie geholt, wenn ICH was mit ihnen unternehmen wollte. Haben sie etwas nicht gewollt, habe ich sie so lange davon überzeugt es doch zu tun, bis sie es taten. Nein, geschlagen habe ich sie nicht. Aber ich habe ihnen keine Wahl gelassen. Am Ende mussten sie immer tun, was ich wollte. Das klingt jetzt vielleicht übel, doch passiert das tagtäglich so gut wie überall in den Ställen. Wir haben Glaubenssätze im Kopf, die uns glauben lassen, dass das Pferd es richtig gemacht haben muss, bevor wir die Einheit beenden, da es sonst beim nächsten Mal gar nicht mehr mitmacht. Und ja, genauso wäre es. Denn wenn ich das Nein zulasse, nachdem ich es so oft nicht zugelassen habe, dann reagiert das Pferd so wie meine Pferde, als es keine Konsequenzen mehr für ein Nein gab.

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Ich wurde also mit allerhand Gefühlen konfrontiert und habe diese hinterfragt und gewisse Dinge aufarbeiten müssen. Die Erkenntnis, wie meine Pferde mich zu diesem Zeitpunkt wahrnahmen war so erschreckend für mich, dass ich bereit war es wirklich durchzuziehen. Und dabei war ich zu diesem Zeitpunkt aus meiner Sicht und aus Sicht mancher Trainer schon sehr „weich“ (heute sehe ich das als absolute Stärke! und Teil meiner Entwicklung zu dem was ich heute bin). Das bedeutete, dass ich also bei ihnen Zeit verbringen musste, denn sie kamen ja überhaupt nicht mehr mit. Schlimmer noch, sie ignorierten mich. Ich musste lernen, meine Erwartungen loszulassen. Denn wie sollte sich auch nur eine erfüllen, wenn meine Pferde den Kontakt zu mir verweigerten? Und ab dem Moment, als ich die Erwartungen los ließ, stellte sich ein neues Gefühl ein. Freiheit. Leichtigkeit. Unbeschwertheit.

Mich überkam das Gefühl, endlich wieder atmen zu können.

Und an diesem Punkt fingen beide Pferde wieder an, Kontakt zu mir aufzunehmen. Meine Sicht auf die Dinge die wir mit den Pferden machen und vor allem wie wir sie machen, hat sich dadurch komplett verändert. Deswegen sehe ich die Dinge, wie ich sie eben sehe.

Nein, ich schaue meinen Pferden nicht nur beim Fressen auf der Weide zu. Wir verbringen gemeinsam Zeit, arbeiten frei miteinander, gehen spazieren und ja, ich reite auch. Aber alles auf eine ganz friedliche, ruhige und respektvolle Art und Weise. Ich sehe lauter positive Veränderungen, bei meinen Pferden und bei mir. Schieße ich übers Ziel hinaus, weil ich doch mal in alte Muster verfalle, dann bringen mich meine Pferde mit einem klitzekleinen Signal wieder auf den richtigen Weg.

Und wenn sie mal einfach keine Lust haben? Dann akzeptiere ich das. Schließlich sterbe ich deswegen nicht und mein Leben läuft trotzdem weiter. Es ist ein Gesamtkonzept, was eingehalten werden muss. Gebe ich dem Pferd die Möglichkeit Nein zu sagen und schlage ihm dann Dinge vor, die es als unangenehm empfindet, die ihm nicht dienlich sind und die darauf allein abzielen, die Bedürfnisse und Erwartungen des Menschen zu erfüllen, muss ich damit rechnen, dass es sich verweigert.

Ein „Nein“ zuzulassen schließt sicherlich Türen, doch öffnet es auch wieder neue und gibt Raum, um zu wachsen.

Schreib mir bitte deine Gedanken zu diesem Thema. Gerne in die Kommentare oder als Mail.

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19 Comments on “Wenn das Pferd Nein sagt”

  1. Liebe Sonja!
    Ich befinde mich derzeit genau in dieser Umbruchphase und lasse mein Pferd auch “Nein” sagen.
    Grade heute bin ich da aber auch wieder in alte Muster gefallen, mein Isländer geht leider nicht mehr auf den Anhänger und so wollte ich heute etwas üben.
    Er wollte aber absolut nicht rauf. Ich hatte ihn erst frei und ohne Halfter, ich wollte es ja ohne Druck und zwang machen.
    Als er dann aber im gesteckten Galopp zurück zu seiner Stute gerannt ist, traf mich das so heftig. Ich war sauer, enttäuscht und hatte so viele Gefühle… dass ich ein Halfter holte und es nochmal versuchte. Aber es wurde noch schlimmer. Er hielt schon 3 Meter vor dem Anhänger an und verweigerte sich. Ich versuchte geduldig zu warten das er auch nur einen Schritt auf mich und den Anhänger zu geht aber er weigerte sich. Ich war so frustriert das ich dann das Halfter abnahm und traurig und wütend ging.
    Ich Nachhinein war ich sehr traurig das ich zum Halfter gegriffen habe und sein “Nein ” nicht akzeptieren konnte.
    Aber das ist eine Entwicklung. Ich habe mich mit den Pferden seit Ende August selbstständig gemacht, also mir eine eigene Weide gepachtet und raus aus diesem ganzen Ställen wo man nur schief angeguckt wird.
    Ich reite schon länger nicht mehr und gehe immer ohne Erwartungen zu den Pferden. Es ist auch nicht so dass sie mich ignorieren. Sie kommen immer wenn ich zum Stall komme und gucken und begrüßen mich.
    Diese Situation heute hat mich nachdenklich gemacht.

    Dein Blog ist super und es hilft mir sehr!
    Danke 🙂

    1. Hallo Ann-Kathrin,
      ganz <3 - lichen Dank für dein Feedback. Du hast einen wundervollen Weg eingeschlagen, der vielleicht nicht einfach aber unglaublich erfüllend ist für Mensch und Pferd. Die Entscheidung eine eigene Weide zu pachten war mit Sicherheit eine gute Entscheidung, da du dadurch weniger negativ beeinflusst wirst.

      Ich bin mir ganz sicher, dass diese Momente von denen du berichtest unsere größten Wegweiser sind. In diesen Situationen dürfen wir entscheiden ob wir einfach weiter machen wie früher oder uns und das Tun hinterfragen. Warum ist es dazu gekommen? Und ich finde es klasse, dass du diese Gelegenheit nutzt und dir Gedanken darüber machst, warum dein Pferd so reagiert. Das wird dich wieder ein Stück weiter bringen auf deinem Weg. Falls du dabei Unterstützung brauchst, kannst du mir gerne jederzeit eine Mail schreiben.

      Ich wünsche dir einen tollen Wochenstart und liebe Grüße an deine Pferdchen 🙂

  2. Liebe Sonja,
    schön, deinen offenen und authentischen Bericht zu lesen. Ich freue mich auch über die Kommentare, die zeigen, dass sich immer mehr Menschen auf diesen Weg machen!
    Auch ich habe vor ca. einem Jahr diese Entscheidung getroffen und mich “getraut” dies auf Facebook zu veröffentlichen. Es war wirklich Überwindung, denn die Meinungen in der Pferdewelt sind oft so fest und rigoros!
    Ich empfinde diesen Weg als stetiges “Sich-Bewusst-werden”, denn wenn das Pferd sich ÄUSSERN DARF, erhalte ich immer ein ehrliches Feedback… das ist nicht immer angenehm und sieht auch für Aussenstehende oft nicht nach besonderer Pferdekenntnis aus… 😉
    Es “FUNKTIONIERT” halt nicht….. 😉 … und das soll es schließlich auch nicht.
    Mittlerweile kann ich da gut “drüberstehen”, weil ICH und mein PFERD spüren, dass gerade ein wichtiger DIALOG abläuft (statt eine showreife Lektion).

    Hier noch mein Text, den ich damals auf Facebook veröffentlicht habe:

    Für mich war das Jahr 2017 mit Rosalie und Hufspur ein ENTSCHEIDENDES Jahr.

    Im April habe ich eine wichtige Entscheidung getroffen: Mein Pferd darf sich immer äußern und ich übergehe es nicht! Ich akzeptiere auch ein “nein”.

    Diese Entscheidung habe ich intensiv abgewogen und es hat sich sofort eine grundlegende Veränderung in der Beziehung zu Rosalie eingestellt.

    Wie es zu dieser Entscheidung kam und was sich dadurch verändert hat, könnt ihr weiter unten lesen.

    Hier nun ein kleiner Jahresrückblick von meinen “Hufspur-Aktivitäten” im Jahr 2017:

    Die Einzelcoachings, -Aufstellungen und -Begleitungen sind der Schwerpunkt meiner Arbeit und ich bedanke mich bei allen Klientinnen und Klienten für ihre Offenheit und das tiefe Vertrauen! Ich wünsche Euch allen, dass Ihr Eurer Intuition folgt und die Bewusstheit mehr und mehr ins Gewohnte übergeht!

    Die Pferde unterstützen uns darin die Verbindung zu uns selbst und zu allem was uns wichtig ist, tief und lebendig werden zu lassen.

    Im August habe ich auf dem Horse & Spirit – Festival im Barockreitzentrum Heimsheim meine Arbeit “Aufstellungen mit Pferden und für Pferde” gezeigt. Neben dem Vortragsteil haben wir in der großen Halle mit unterschiedlichen Pferdeherden (hier au f dem Foto: Pferdereich Karlsruhe) sehr bewegende Aufstellungen gemacht. Dass dies in einem “Vorführrahmen” in derartiger Tiefe möglich war, verdanke ich den offenen, wohlwollenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern (Aktive und Zuschauende!) und den wundervollen Pferden, die den Prozess begleitet und mitgestaltet haben!

    Im März und Mai habe ich 2 Kurse auf unserem schönen Lehhaldehof gegeben: Elternkurs „Nähe-Grenzen-Verbundenheit” und Mensch & Pferd “ZusammenWACHSEN”

    Beide Kurse waren intensiv, tiefgreifend und gleichzeitig voller Offenheit und Humor! In den freien Pferdebegegnungen sind berührende Momente entstanden, aus denen die Teilnehmerinnen Erkenntnisse für eine Veränderung im Alltag gezogen haben. Impressionen zu den Kursen

    Das Schönste ist für mich, wenn ich miterleben darf, dass ein Mensch im Kontakt mit dem Pferd ein „Aha-Erlebnis“ hat und dieses ERLEBTE ganz präsent ist (nicht nur ein Gedanke) und dieser Mensch mit neuen MÖGLICHKEITEN in sein Leben (zu seinem Pferd, zu seinem Kind, zu seinem Partner, in seinen Job, …) geht!

    Von Oktober bis Dezember habe ich bei Nira Vogel einen Kurs in Tierkommunikation/ Heartcoaching mit Tieren gemacht! Ich bin sehr dankbar, dass ich an einem so wunderbaren Kurs teilnehmen konnte. So eröffnen sich immer neue Möglichkeiten sowohl Mensch als auch Tier darin in tieferem Verständnis und Heilung zu unterstützen.

    DIE ENTSCHEIDUNG – wie es dazu kam und was sich verändert hat:

    Stell dir vor dein Pferd kommt zu dir und will bei dir sein – nicht weil du es mit Futter belohnst – sondern einfach, deinetwillen und weil es bei dir es selbst sein darf!

    Meine Sehnsucht war es immer Verbundenheit und gemeinsame Freude mit (m)einem Pferd zu erfahren.

    Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit „alternativem + natürlichem“ Umgang mit Pferden und meine Kurse tragen Titel wie „Freiwilligkeit und Dialog“. Auch im Coaching ist die Freiheit (es wird auf jegliche Hilfsmittel verzichtet) und die freie Äußerung der Pferde (kein Sanktionieren von Verhalten) oberste Prämisse! Und doch gab es immer wieder Situationen in denen ich meine Bedürfnisse und Vorstellungen über die von Rosalie gestellt habe und diese auch gegen ihr „Nein“ durchgesetzt habe. Sie hat es mich dann spüren und im Gesicht ablesen lassen, dass sie dies jetzt nur sehr widerwillig tut. Außerdem gab es so manche Tage an denen sie vor mir weggegangen ist, wenn ich sie aus der Herde holen wollte. Das hat mich sehr traurig gemacht. Mir wurde klar, dass ich eine Entscheidung treffen muss:

    Entweder: Setze ich meine Bedürfnisse/Vorstellungen/Pläne wie z.B. „jederzeit Reiten, wenn ich möchte“ oder „sie jederzeit in jeder beliebigen Gangart bewegen können“ (zwar entschlossen, klar und liebevoll) durch,

    oder: sind ihre und meine Bedürfnisse jederzeit gleichwürdig*1 und ich akzeptiere auch ein „Nein“?

    Dies könnte unter Umständen bedeuten, dass ich nicht mehr reiten werde, mich nicht mehr zu gemeinsamen Ausritten verabreden kann und überhaupt: Was mache ich dann mit Rosalie???

    Da mir die Konsequenzen der Entscheidung sehr klar waren und mir auch klar war, dass es kein „hin-und her“ geben kann, habe ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht.

    In einer Aufstellung habe ich dann beide Wege vor mir aufgestellt. Hinter mir: mein bisheriger Weg mit Pferden. Dann habe in die Positionen hinein gespürt.

    Es sind auch Ängste hochgekommen: mögliche Rechtfertigungen gegenüber Menschen, die eine andere Sichtweise haben und sich möglicherweise kritisiert fühlen könnten *2?!, … gibt es dann überhaupt Klienten, die sich auf diese Art von „horsemanrelationship“ einlassen?, …. was macht man überhaupt mit einem Pferd, wenn es alle Vorschläge ablehnt? Kann ich das aushalten?

    In der Aufstellung war dann klar, dass ich mich innerlich bereits entschieden hatte: Auch wenn ich noch keine genaue Vorstellung hatte wie der Weg aussehen wird, wie er sich anfühlen wird, ich hatte ihn bereits eingeschlagen und der andere Weg war nicht mehr gangbar für mich.

    Der NEUE WEG und die VERÄNDERUNG:

    Die Veränderung beginnt in der inneren Haltung mit der inneren Entscheidung/ Entschlossenheit!

    Ich bin sehr dankbar, dass Rosalie mir unmittelbar gezeigt hat, dass es bei ihr angekommen ist, denn sonst hätte ich den Weg vielleicht nicht durchgehalten:

    Direkt am nächsten Tag (nach der Entscheidung) bin ich zu ihr gegangen. Dieses Mal hat sie sich mir zugewendet und ist ohne, dass ich ein Halfter anlegen brauchte mit mir aus der Herde gekommen. Und so ist es seit dem auch geblieben!

    Der Weg war anfangs sehr, sehr hart für mich. Ich war oft frustriert; war mit meinem Wollen/ meinem Nicht-Wollen, meiner inneren Wut und darunter auch mit meiner Traurigkeit konfrontiert. Wusste oft nicht weiter und doch wusste ich, dass es der richtige Weg für Rosalie und mich ist – dass es das ist, was ich mit Rosalie zusammen lernen und erfahren darf! Und es braucht einfach Zeit, bis man alte Gewohnheiten loslassen kann und Neues entsteht.

    Wenn ich jemandem davon erzähle, stoße ich meist auf große Offenheit und Interesse, bekomme Bücher*3 empfohlen, durch die ich mich inspiriert und bekräftigt fühle und es kommen Menschen auf mich zu, die ebenfalls diesen Weg gehen möchten und sich darin von mir begleiten lassen. Mit diesen Pferdemenschen „forsche“ ich nun gemeinsam und es tut gut zu sehen, wenn sich Mensch und Pferd zu sich selbst und zueinander hin entwickeln!

    Und auch wenn Rosalie und ich „äußerlich“ betrachtet manchmal nicht viel zu tun scheinen, so ist doch immer Dialog und die Verbundenheit wächst!

    Ich genieße es zu sehen, wie sie an Selbstausdruck gewinnt, stolzer und mutiger wird, wenn wir z.B. zusammen wandern und sie an der Longe vorne weg geht und den Weg wählt, wie sie eigene Ideen hat, sich aktiv in unsere Zusammensein einbringt und wir immer öfter zu echtem „gemeinsamen Wollen“ kommen.

    Stell dir vor, du hast keine Erwartungen an dein Pferd. Kann es dann Enttäuschung geben? Oder ist dann nicht einfach GEMEINSAM SEIN und dadurch ALLES MÖGLICH?

    Ich danke dir, liebe Leserin/ lieber Leser, dass du meinem Weg beim Lesen gefolgt bist.

    Was immer DEIN WEG ist, ich wünsche dir, dass er dich Stück für Stück zu dir selbst führt.

    Herzliche Grüße, Anne

    *1 den Begriff „gleichwürdig“ hat der Familientherapeut Jesper Juul geprägt. Er bedeutet nicht “gleichberechtigt”, denn der Mensch trägt immer die Verantwortung! D.h. es gibt Situatinoen, in den man Verantwortung/ die Führung übernimmt, weil es notwendig und zum Wohle ist. Z.B.: klares Führen im Straßenverkehr, Stillstehen beim Tierarzt oder Hufpfleger. Wie Kinder auch, können Pferde das Wohlwollen dahinter spüren und vertrauen uns. Gleichwürdig bin dabei natürlich auch ich selbst – in dem ich für mich einstehe und meine Grenzen/ Bedürfnisse kenne(n lerne)

    *2 denn ich möchte niemanden kritisieren oder gar bekehren. Es ist mein Weg mit Rosalie. Jeder hat seinen eigenen Weg der für ihn stimmig ist.

    *3 „Selbstbewusste Pferde“ von Imke Spilker, „befreie dein Pferd – befreie dich selbst“ von Maksida Vogt

    Zu Imke Spilker habe ich persönlichen Kontakt aufgenommen und sie hat mich mit Rosalie „begleitet“.

    1. Hallo Linda, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass es etwas dauert, bis man sich vollends damit nach außen traut. Aber das Feedback darauf ist dann umso schöner. Dein Blogartikel ist gut geschrieben. Lieben Gruß, Sonja

  3. Unglaublich wertvoll und berührend, dein Artikel. Ich hoffe ich darf ihn teilen. Auch ich bin seit langer Zeit dabei, das “Nein” meines Pferdes zu hören und zu akzeptieren, auch ich habe viele anderere Lernerfahrungen aus Reitställen mitgegeben bekommen, die ich jetzt Stück für Stück abbaue, korrigiere. Ich glaube es wird ein Lebensprojekt 🙂

    1. Hallo Tine, danke für deinen Kommentar. Ich stimme dir voll zu, das ist nichts, was man mal eben umsetzt. Da muss man schon tiefer schauen und an sich selbst arbeiten und das braucht Zeit 🙂 Schön, dass du dich auf diesen Weg gemacht hast. Und natürlich darfst du ihn gerne teilen!

  4. Dein Artikel spricht mir aus der Seele. Es tut mir immer wieder sehr gut, wenn ich lese, dass andere ähnliche Ideen entwickeln, ähnliche Erfahrungen machen und vor allem, dass dieser Weg möglich ist. Gerade wenn man wie ich drum rum nur konventionelle Mensch-Pferd-Interaktion hat. Sehr gut gefällt mir dein Bild, dass sich zunächst viele Türen schließen, aber dadurch ganz neue Räume entstehen. Genauso erlebe ich das auch! Mein Pony hat, als er die Freiheit bekam nein zu sagen, folgerichtig seinen “Dienst“ quittiert. Teilweise konnte ich ihn nicht mehr von A nach B führen. Reiten geht immer noch nicht, wobei mir das inzwischen vollkommen egal ist. Ich erfreue mich dafür an unser immer feiner werdenden Kommunikation, auch wenn manchmal nur ein paar gemeinsame Schritte möglich sind.

    Liebe Grüße, Eva

    1. Hallo liebe Eva, vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Toll, dass ich dir ein Bild mit auf deinen Weg geben konnte. Das freut mich sehr! 🙂 So ein Neuanfang ist etwas sehr spannendes und lehrreiches und ich wünsche dir unheimlich viel Freude und tolle Erfahrungen auf diesem Weg 🙂

  5. Ein wunderbarer Artikel, der mir aus dem Herzen spricht. Auch die Entwicklung zu diesen Erkenntnissen, die Du beschreibst habe ich auch erlebt. Lieben Dank dafür!

  6. Guten Abend,…
    ein sehr ansprechender Blog Bericht,… den ich selbst ähnlich erlebt habe. Auch mein Weg wurde durch Umdenken und Horsemanship in andere Richtungen gelenkt. Immer über den Tellerrand blickend erhielt ich viele Einblicke und Eindrücke in verschiedene Bereiche der Szene und behielt mein eigenes Ziel/Vorstellung immer im Hinterkopf! So konnte ich bis heute immer offen bleiben für alles Neue, aber abwägen, was gut für mich und die Pferde, meine große Liebe von Kindheit an, ist.
    So arbeite ich mit meinen, sowie Kundenpferden, nach keiner Methode, sondern im Miteinander auf gleicher Ebene, im Sinne des Pferdes und wir fühlen uns alle wohl!??

    1. Vielen Dank Anette für deinen Kommentar. So eine Entwicklung ist toll und es ist klasse, dass du das auch deinen Kundenpferden zu Gute kommen lässt.

  7. Ich finde du hast das super toll geschrieben. Ich entdecke mich in deinem Schreiben oft wieder.Ich arbeite zwar frei mit meinen Pferden oder max. mit strick um den Hals, aber wie du schon gesagt hast, man hat einfach Erwartungen/Vorstellungen was ein Pferd jetzt mit einem trainieren soll.und es zu unserer Zufriedenheit beenden. Das ist der springende Punkt, wo ich mich auch oft frage”hat mein pferd jetzt überhaupt Lust dazu?”.Ich habe auch schon angefangen ein Nein zu akzeptieren und habe mich einfach zu ihnen auf die koppel gesetzt und zeit mit ihnen verbracht.da habe ich auch beobachtet das sie kaum zu mir kommen.Wenn sie kommen dann nur kurz und dann gehen sie wieder. Wielang hat es bei dir gedauert ,bis sich die Einstellung zwischen dir und deinen Pferden geändert hat? Lg Susann

    1. Hallo Susann, danke erst mal für deinen Kommentar zu diesem Beitrag. Toll, dass du dir so viele Gedanken machst. Das bringt einen ja schon immer wieder weiter. Also von dem Moment wo ich das Nein ohne unangenehme Konsequenz akzeptiert habe und sie wieder Kontakt aufgenommen haben? 2,5 Monate ungefähr. Ich selbst habe mich über Jahre entwickelt, ebenso das was ich tue und wie ich denke. Diese Veränderung fand nicht von heut auf morgen statt. Natürlich sind die alten Muster sehr gefestigt wenn mit einem Pferd über lange Zeit anders gearbeitet wurde. Bei Nero merkt man das auch in den Momenten, wo ich zu schnell werde und zu eifrig. man gewöhnt sich nur um, wenn man immer wieder täglich daran arbeitet und sich bewusst macht, welchen Weg man gewählt hat. Linus hat schon nach ein paar Wochen Zeit miteinander verbringen wieder an mir geklebt. Er liebt es halt gekrault zu werden. Bei Nero hat es eben insgesamt 2,5 Monate gedauert, bis er wieder von sich aus zu mir kam und auch blieb, Kontakt aufnahm. Ich habe mich in dieser Zeit aber auch komplett zurückgenommen, weil ich mich ja selbst auch entwickeln musste und erst einmal lernen, loszulassen und keine Erwartungen zu haben. In dem Moment, in dem sich die Pferde von sich aus für den Menschen interessieren, kann man wirklich anfangen an der ganzen Sache zu arbeiten und das ausbauen. Wenn du dich auf die Koppel setzt und dein Pferd zu dir kommt, dann ist das ein guter Ansatz. Wenn bei dir natürlich nichts passiert und es sich bei dir langweilt oder auch einfach nur mal gucken wollte was du da machst, dann geht es natürlich wieder. Würden meine Pferde auch machen, wenn sie nicht gerade extra kommen um bei mir zu bleiben. Das ist völlig normales Verhalten. Woher sollte es auch wissen, dass es da bleiben sollte, dass du es dir wünschst. Da muss man dann schauen, ob man dem Pferd mit irgendetwas dienlich sein kann, ob es irgendetwas gibt, was für das Pferd interessant ist. Bei Linus eben das Kraulen. Bei Nero sieht das schon anders aus. Er spielt gerne mit seinem Maul an irgendwelchen Dingen herum, das könnte ich mit ihm machen und mache ich auch manchmal. Kraulen findet er nicht erstrebenswert, das scheidet also aus. Aber er mag es sehr gerne, in ein- zwei Metern Abstand zu mir einfach mit mir gemeinsam zu dösen. Und natürlich frisst er gerne. Wenn er gerade frisst und ich ihn frage, ob er mitmachen möchte bei irgendwas was ich vorhabe, dann kommt er auch meistens mit. Er weiß aber auch, dass ich ihn zwischendurch immer wieder in Pausen fressen lasse. Und er macht schon gerne etwas mit mir mit. Wenn nicht, sieht man ihm das sehr deutlich an.
      Es ist also eine ständige Entwicklung, ein immer wieder hinsehen, reflektieren, abschätzen, überprüfen. Insgesamt ein ganz spannender Weg 🙂

  8. Sehr toll geschrieben und es ist schwierig zu der Erkenntnis zu kommen und es zuzulassen, aber finde es super! Ich selber trainiere auch Pferde und ihre Menschen für mich hat Horsemanship eine föllig andere Bedeutung als das was der Komerz draus gemacht hat. Für mich ist ein Horseman ein Freund Psyschologe Artz und Parter zugleich für mich ist Horsemanship keine Traingsmethode sondern eine Lebenseinstellung. Das versuche ich den Menschen immer wieder ans Herz zu legen.
    LG sophie

    1. Vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Horsemanship finde ich auch nicht per se schlecht, der Grundgedanke ist ja sogar ganz gut. Nur die Umsetzung bei den Menschen die ich bisher kennenlernen durfte, ist nicht das was ich mir selbst mit den Pferden wünsche. Toll, dass du da deinen Weg gefunden hast und diesen weitergibst 🙂
      Lieben Gruß

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